Geschichte

12.02.1888
Gründung eines freiwilligen Feuerwehrvereines. Unter dem damaligen Vorsteher Johann Michael Marte (Finers) wurde ein freiwilliger Feuerwehrverein gegründet. Die Gründe für das Entstehen eines eigenen Vereines mögen in den laufenden Zahlungen an andere Gemeinden für den Unterhalt der Feuerwehrlöschutensilien und an der großen Aufgeschlossenheit des Vorstehers Joh. Michael Marte für das Feuerwehrwesen zu finden sein.

in den Aufzeichnungen scheinen folgende Männer als Gründungsmitglieder auf:

Johann Scharz Hauptmann Treiet
Joh. Michael Marte Vorsteher Schwarzengasse
Xaver Zimmermann Kassier Winkel
Joh. Georg Seyfried Schriftführer Totengasse
Heinrich Nachbauer Judengasse
Johann Blum Herrengasse
Ludwig Walser Herrengasse
Thomas Morscher Tobel
Basil Ludescher Treiet
Johann Summer Totengasse
Joh. Georg Morscher Totengasse
Franz Josef Jenny Winkel
Basil Marte Hüntler
Josef Anton Summer Totengasse
Basil Nachbaur Schwarzengasse

18.02.1888
Eine neue Feuerordnung trat in Kragt, welche bis 1938 Gültigkeit hatte.

30.06.1888
Kauf einer neuen Feuerspritze von der Firma Grassmayr

01.10.1888
Die erste Mannschaftsliste mit 25 Mann lautet:

Marte Basil Bauer Hüntler
Breuss Michael Wirt Treiet
Morscher Thomas Bauer Tobel
Spalt Georg Bauer Steinhausweg
Seyfried Franz Josef Sticker Treiet
Seyfried Eduard Sticker Treiet
Zimmermann Josef Bauer Steinhausweg
Vith Johann Bauer Totengasse
Summer Josef Bauer Hüntler
Morscher Johann Bauer Totengasse
Summer Theodor Bauer Totengasse
Nachbauer Heinrich Sticker Judengasse
Ritter Johann Gerber Tobel
Seyfried Johann Georg Bauer Totengasse
Jenny Franz Josef Schreiner Winkel
Schwarz Johann Schuhmacher Treiet
Summer Johann Schindelerz. Totengasse
Jenny Johann Georg Schreiner Tobel
Nachbauer Markus Bauer Halden
Summer Joh. Gebhard Bauer Totengasse
Zimmermann Xaver Zimmermann Winkel
Gächter Ebgelbert Bauer
Nachbauer Basil Bauer Schwarzengasse
Marte Jakob Sticker Hünzler
Bawart Johann Säger Tobel

17.12.1888   
Anschaffung von diversen Ausrüstungsgegenständen von der Firma Magirus in Ulm.

01.01.1889   
Franz Barbisch aus Rankweil stellt eine Rechnung für erteilten Unterricht an die Feuerwehr Weiler im Jahr 1888 über 6 Gulden.

01.01.1889
Die Wehr erhielt 25 Feuerwehradjustierungen von Benedikt Häfele aus Hohenems

18.01.1889
Die Gemeinde Weiler erstellt eine Abrechnung über Spenden der Gemeindebürger für die Errichtung der Feuerwehr mit 104 Gulden und 60 Kreuzer.

20.05.1890
Die von der Gemeinde Weiler am 28.11.1889 genehmigten Statuten der Freiwilligen Feuerwehr werden nach einigem Hin und Her von der Bezirkshauptmannschaft Feldkirch bestätigt.

29.06.1891
Die Gemeindevertretung beschließt, ostwärts an die Volksschule (am Bach) ein Feuerwehrrequisitenraum anzubauen. Dieser wird bis 1962 genützt.

1900    
Anfang des Jahres traten Spannungen innerhalb der Wehr auf, Welche zum Austritt von elf Mitgliedern führte. Einige der Ausgetretenen fanden später zur Wehr zurück.

1900   
Die Feuerwehr wird neu uniformiert. Die Gemeinde Weiler bezahlt dazu 65 Kronen und das Land Vorarlberg 200 Kronen.

21.10.1900 
Der Verein veranstaltet ein Fest. Dabei wird die neue Vereinsfahne, welche sich heute noch im Besitz der Wehr befindet, geweiht. Fahnenpatin war Frl. Emma Breuss (Engelwirts).

1908
Eine Wasserhochdruckleitung mit 20 Hydranten wird im Dorf erstellt.

19.04.1914
25-jähriges Gründungsfest im Gasthaus Hirschen. Sechs Mitglieder werden für ihre 25-jährige Tätigkeit geehrt.

01.02.1915          Der Vereinsvorstand beschließt, erst nach Ende des Krieges Vollversammlungen und Neuwahlen abzuhalten. Im Ersten Weltkrieg mussten von der Wehr 18 Mitglieder         einrücken, davon kehrten fünf nicht mehr zurück.

31.12.1918 
Erste Sitzung des Vereinsvorstandes nach dem Weltkrieg

14.02.1938  
Vor dem Zweiten Weltkrieg letzte Eintragung im Protokollbuch der Feuerwehr. Auch während der Beherrschung durch den Nationalsozialismus und während des Zweiten Weltkrieges war die Wehr aktiv und beschränkt einsatzfähig. Zu dieser Zeit hatte die Wehr den Status einer Polizeihilfstruppe.

09.06.1945
Bereits kurze Zeit nach dem Zusammenbruch der NS-Herrschaft wurde vom Kommissarischen Bürgermeister und vom Wehrführer (Hauptmann) eine Feuerwehrübung       einberufen.

10.02.1946 
Die erste Vollversammlung mit Neuwahlen nach dem Zweiten Weltkrieg wird abgehalten.

07.07.1946
Von der Firma Rosenbauer wird eine Tragkraftspritze angekauft.

1949        
Die Ortsfeuerwehren erhalten auf Grunde des Landesgesetzblattes Nr. 17/1949 den Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechtes.

11.05.1951   
Die Gemeinde Weiler kauft von Müller Engelbert, Weiler 13, ein gebrauchtes Kraftfahrzeug der Marke Dodge für die Feuerwehr.

23. und
24. 06.1962 
Die Wehr feiert mit einem Fest ihren 75-jährigen Bestand. Zugleich konnte das neue Löschfahrzeug Opel Blitz eingeweiht werden, welches das alte Fahrzeug der Marke Dodge ablöste.

1962  
In diesem Jahr wird das neue Gerätehaus beim Gemeindehausneubau inoffiziell in Betrieb genommen.

23.06.1963
Das neue Löschfahrzeug Opel Blitz wird bei einem Unfall schwerbeschädigt und von der Mannschaft teilweise in Eigenregie wieder aufgebaut.

1968
Eine neue Tragkraftspritze der Marke Rosenberger angeschafft.

12. und
13.07.1969  
80-jähriges Gründungsfest der Ortsfeuerwehr Weiler. zu diesem Anlass wird eine neue Vereinsfahne eingeweiht. Frl. Steffi Marte übernahm die Patentschaft für die neue Fahne. Der Entwurf stammte von Rudolf Rader.

1973
Ein gebrauchter VW-Bus wurde als Mannschaftstransportmittel angeschafft.

1979  
Kauf eines neuen VW-Mannschftstransporters.

1987   
Julius Längle, langjähriger Bürgermeister von Weiler erhält für seine Verdienste um unsere Wehr aus der Hand des Verbandsvorsitzenden-Stellvertreter Erich Klien die Florianpalkette – die höchste Auszeichnung des Verbandes für Nicht-Feuerwehrmitglieder.

1988 
Im Schwarz-Haus hinter dem Feuerwehrgerätehaus wird eine provisorische Garage für das Löschfahrzeug Opel Blitz erstellt. Die Wehr erhält ein neues Tanklöschfahrzeug   der Marke Steyr.

25. und
26.06.1988 
100-jähriges Gründungsfest der Ortsfeuerwehr Weiler mit Tankwagenweihe.